28 Grad im Oktober, leere Strände und billiges Bier – Tschechen erobern Urlaubsparadies

Teneriffa-Urlaub

Wenn der Herbst grauer wird und sich der Himmel über Mitteleuropa schließt, zieht es viele nach Süden. Die Sehnsucht nach Licht, Wärme und Meer wird stärker, sobald die Tage kürzer werden. Auf Teneriffa scheint die Sonne im Oktober noch so zuverlässig wie im Juli, und die Temperaturen klettern oft auf 28 Grad. Kein Wunder, dass immer mehr Reisende ihren spontanen Kurztrip auf die größte Kanareninsel planen – ein Ort, an dem der Sommer einfach nicht endet.

Teneriffa-Urlaub: Wenn der Herbst plötzlich nach Sommer riecht

Während in Deutschland Nebel über den Feldern hängt, glänzen auf Teneriffa leere Strände im goldenen Licht. Das tschechische Portal Dřevostavitel nennt die Insel den „neuen Lieblingsort vieler Mitteleuropäer“. Und tatsächlich: Kaum ein anderes Reiseziel bietet im Herbst so viel Sonne bei so wenig Trubel.

Die Redaktion beschreibt den Charme der Nebensaison mit drei Worten: Ruhe, Wärme, Erschwinglichkeit. Flüge ab Prag, Wien oder Katowice sind oft günstig zu haben, spontane Buchungen lohnen sich. Wer flexibel reist, findet auf der Insel leicht freie Zimmer und preiswerte Mietwagen. Selbst die beliebten Ferienorte an der Südküste bleiben entspannt.

Besonders empfohlen werden Costa Adeje, Los Cristianos und El Médano. Sie bieten gute Infrastruktur, aber auch Ecken, in denen man das Meer fast für sich allein hat. Zwischen den Wellen von Playa Fañabé und den hellen Felsen von Playa del Duque zeigt sich, warum viele Teneriffa als Insel der Gegensätze bezeichnen. Auf wenigen Kilometern wechseln Sand, Vegetation und Stimmung – vom stillen Naturstrand bis zum luxuriösen Promenadencafé.

Selbst kulinarisch lässt sich das genießen: Ein frisches Bier kostet selten mehr als zwei Euro und in kleinen Bars duftet es nach gegrilltem Fisch, Knoblauch und Meer. Wer den Abend in einem der Chiringuitos – den einfachen Strandbars – ausklingen lässt, merkt schnell, warum der Teneriffa-Urlaub gerade im Herbst süchtig machen kann.

Günstig reisen, spontan bleiben

Im Herbst spielt Zeit kaum eine Rolle. Die Sonne geht spät unter, und der Tag scheint länger zu dauern. Viele Reisende buchen Flug und Unterkunft getrennt, um flexibel zu bleiben. Laut Dřevostavitel ist genau das der beste Tipp für alle, die spontan loswollen: Erst ankommen, dann entscheiden.

So lassen sich echte Schnäppchen finden. Viele Hotels senken ab Oktober ihre Preise, weil die Hauptsaison vorbei ist. Mietwagenanbieter bieten Wochenpreise, die kaum teurer sind als eine Zugfahrt in Mitteleuropa. Für ein verlängertes Wochenende lohnt es sich, Unterkunft und Auto direkt vor Ort zu reservieren.

Die Insel ist leicht zu erkunden. Im Norden grünt das Orotava-Tal, im Süden glitzert der Atlantik und dazwischen thront der Teide, Spaniens höchster Berg. Ein Ausflug dorthin lohnt sich – nicht nur wegen der Aussicht, sondern auch, weil oben ein völlig anderes Klima herrscht. Während unten 28 Grad und Meerduft locken, kann oben auf 3700 Metern schon Frost liegen.

Wer mag, verbindet Strandtage mit kleinen Entdeckungstouren: durch enge Gassen in La Orotava, durch das Künstlerdorf Garachico oder entlang der Serpentinenstraßen von Masca, wo jedes Foto wie aus einem Reiseprospekt wirkt.

Ein weiteres Plus: Die Lebenshaltungskosten sind deutlich niedriger als in Deutschland oder Österreich. Besonders Essen und Trinken bleiben erschwinglich. Viele Stammgäste erzählen, dass sie auf Teneriffa doppelt so gut leben wie zu Hause – und das zum halben Preis.

Teneriffa-Urlaub als Trendziel – zwischen Entspannung und Abenteuer

Was Teneriffa besonders macht, ist die Balance. Die Insel kann laut sein, wenn man Unterhaltung sucht, und still, wenn man Ruhe braucht. Wer Party möchte, geht nach Playa de las Américas. Wer Stille sucht, fährt zehn Minuten weiter und findet am Naturstrand von La Tejita nur Wind, Wellen und Weite.

Die Kombination aus Sonne, Sicherheit und stabilen Preisen spricht besonders Mitteleuropäer an. Ein spontaner Wochenendtrip reicht, um aufzutanken – oft genügt schon ein Direktflug von vier Stunden. Kein Jetlag, keine Sprachbarrieren, keine großen Umstellungen.

Reiseportale berichten, dass Teneriffa zu den beliebtesten Zielen des Spätherbsts gehört. Selbst im November bleibt das Meer warm genug zum Schwimmen. Die Insel bietet ein verlässliches Klima, das viele als „ewigen Frühling“ bezeichnen. Und während in Deutschland die Heizungen angehen, sitzen Urlauber auf Terrassen in kurzen Ärmeln, mit einem Glas Weißwein in der Hand und Blick auf den Atlantik.

Wer will, kann den Teneriffa-Urlaub mit einem Abstecher zu den Nachbarinseln kombinieren – Fährverbindungen nach La Gomera oder La Palma machen das unkompliziert. Beide Inseln sind kleiner, grüner, ruhiger – ideal, um den Trubel hinter sich zu lassen.

Reisen mit Gefühl – und der Blick nach vorn

Viele fragen sich nach so einem Kurztrip, warum sie überhaupt länger warten sollten. Sonne, Meer, gutes Essen – mehr braucht es manchmal nicht. Teneriffa steht für eine Art von Reisen, die immer mehr Menschen suchen: echt, spontan, bezahlbar.

Reiseexperten sehen diesen Trend nicht nur auf den Kanaren. Auch weltweit verschiebt sich der Fokus. Für 2026 nennen internationale Analysten sechs Ziele, die ähnlich stark auf Authentizität setzen:

  • Nikko, Japan – spirituelle Tempel und heiße Quellen mitten im Wald.
  • Kona, Hawaii – schwarze Strände, Vulkane und Begegnungen mit Mantarochen.
  • Versailles, Frankreich – Geschichte, Märkte und Pariser Lebensgefühl in Palastnähe.
  • Guanacaste, Costa Rica – nachhaltige Öko-Resorts und das pure „Pura Vida“.
  • Antarktis – Expedition in eine Welt aus Stille und Eis.
  • Marrakesch, Marokko – Farben, Gewürze und moderne Kunst zwischen Altstadtgassen.

Diese Liste zeigt: Die Zukunft des Reisens liegt in Erlebnissen, nicht im Luxus. Menschen wollen wieder spüren, riechen, schmecken. Sie wollen Geschichten mitbringen, keine Trophäen.

Fazit: Warum der Teneriffa-Urlaub mehr als nur Sonne bietet

Am Ende bleibt das Gefühl, dass Teneriffa mehr ist als ein schöner Ort auf der Landkarte. Die Insel steht für Leichtigkeit, für das Bedürfnis nach Wärme in jeder Hinsicht – klimatisch wie menschlich. Wer einmal im Herbst dort war, versteht, warum so viele zurückkehren. Es ist dieser Moment, wenn man barfuß über warmen Sand geht, während zu Hause der Regen fällt.

Der Teneriffa-Urlaub ist keine Flucht vor dem Alltag, sondern eine Erinnerung daran, wie sich Leben anfühlen kann: hell, salzig, entspannt. Und vielleicht genau deshalb wird er jedes Jahr ein bisschen beliebter.

Laisser un commentaire

Votre adresse e-mail ne sera pas publiée. Les champs obligatoires sont indiqués avec *

Retour en haut